Netti´s Kolumne - Wilder Süden 2011
Geschrieben von: Sandro
Am 09. September 2011 hieß es für die Eastside sowie für viele andere Clubs auch, „Ab in den Süden“. Mit 10 Autos und 18 Personen ging es ab an den wunderschönen Ehrlichsee nach Oberhausen/Reinhausen.
Das Wetter beim Start – gewöhnungsbedürftig, nass und kalt – angekommen im Süden strahlte uns die Sonne entgegen. Besser gings nicht! Die Fahrt haben wir ohne große Zwischenfälle überstanden, Autos + Personen heil geblieben!
Nachdem wir unsere Heringe im harten Boden krumm geschlagen hatten wurde eine Begrüßungsrunde gestartet. Es wurde geknuddelt, geherzt und gedrückt was das Zeug hält. Vor allem Rene wurde von vielen freudig begrüßt die ihn von früher kannten und lange vermisst hatten.
Nach gefühlten 10.000 Bussi´s wurde erst mal eine kleine Session an unseren Zelten gemacht. Es wurde geplaudert, getrunken und gelacht. Danach hat unser Sandrole seinen HONDA Stand eröffnet. Dieser entpuppte sich mit Charme und Hondafähnchen als wahres Verkaufsgenie. Sein Stand wurde das ganze Wochenende über gut besucht und somit haben wir gleichzeitig noch etwas Werbung für die Firma HONDA SCHMACK gemacht.
Nachdem wir uns am Abend die Bäuche mit Hähnchenbraten vollgeschlagen hatten ging auch schon das Programm los. Lucky begrüßte die bereits angereisten Gäste in gewohnt herzlicher Art und danach brachte Ausbilder Schmidt unsere Lachmuskeln auf Hochtouren. Ein paar Schnappschüsse und Autogramme später wurde der Ausbilder verabschiedet und ab ging die wilde Sause. Es wurde getanzt bis die Bühne bebte und getrunken bis Wodka und Rum ausverkauft waren. Gegen 04:00 Uhr Morgens waren dann alle in ihren Zelten verschwunden. Netti flüchtete vor´m schnarchenden Michel in den Accord und Axeel blieb bis zum nächsten Morgen auf dem Campingstuhl sitzen. Grund dafür war das sich Herr Feldmann nach seinem Streifzug durch die Damenwelt völlig erschöpft quer ins gemeinsame Zelt gelegt hatte. Und wer bewegt schon einen Herrn Feldmann einfach mal von A nach B?
Am nächsten Morgen, nach gefühlten 5 Minuten Schlaf, gequälte Gesichter. Nach und nach kamen alle Eastsideler aus ihren Zelten gekrochen und begaben sich zur Morgenhygiene in die dafür vorgesehenen Sanitäranlagen. Danach gings gemeinschaftlich zum Frühstück welches wiedermal superlecker war. Der Samstag wurde dann genutzt um am Show & Shine Wettbewerb teilzunehmen, lustige Spiele zu absolvieren und einen Ausflug zum See zu unternehmen. Hierbei sollte man erwähnen dass wir einige Badehosenprobleme hatten. Pitty besorgte sich schnell eine Jogginghose im Dorf und schnitt die Beine ab. Den einen Teil nutze er dann als Badeshorts, den anderen als Putzlappen. Herr Feldmann hingegen, klaute sich die Badehose von Sandro, welche zum Trocknen auf der Leine hing und quetschte seinen dafür etwas zu fülligen Körper mit aller Macht hinein. Ich gehe davon aus dass der ein oder andere Fisch unter Wasser einen Lachflash hatte. ;o)
Stef und Netti waren beim Schreiwettbewerb ganz vorn mit dabei. Allerdings hatte am Ende Frau Schreier das lautere Gebrüll für welches sie am späteren Abend einen Pokal erhielt. Netti hingegen war bei Schraubenspiel etwas übereifrig und riss sich den kompletten Fingernagel ab. Ab gings also in die nahe liegende Notfallklinik um für Schmerzlinderung zu sorgen. In diesem Sinne nochmal Danke an die Helfer vom Wilden Süden, die sich liebevoll gekümmert haben und mit Eis und tröstenden Worten die geschockte Netti versorgten.
Der Abend war dann wieder ganz nach dem Motto: „Feiern bis die Halle bebt“ Die „Wilden“ hatten ein MEGAGENIALES Bühnenprogramm einstudiert, was uns allen vor Lachen, Tränen in die Augen trieb. Bitte beim nächsten Treffen mehr davon! Zwischendurch gab´s Pokale, natürlich auch für uns. HOSSA, Pitty wurden für ihre Autos belohnt, Stef bekam ihren Schreipokal und die Eastside war einer der größten Clubs. Anschließend feierten wir mit allen anderen wieder bis in die frühen Morgenstunden.
Den Sonntag begannen alle mit einem ausgiebigen Brunch, dann wurden Zelte abgebaut und die große Verabschiedungsrunde konnte beginnen.
Die Heimfahrt war für alle anstrengend, der Schlafmangel machte sich dann doch bemerkbar.
Nach 5-6 Stunden waren dann aber alle unbeschadet zu Hause und nach kurzer Körperpflege lagen wir alle recht zeitig in den Betten.
Wir bedanken uns beim Wilden Süden für ein Spitzentreffen und freuen uns schon wenn es wieder heißt: „Ab in den Süden“